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Die Welt der Ritter – ohne Fehl und Tadel?

Der Ritter in schimmernder Rüstung ist ein beliebtes Bild vom berittenen Krieger. Doch entspricht diese Vorstellung der Realität?

Als erste Ritter können wohl die fränkischen Panzerreiter betrachtet werden. Ihre Zusammensetzung und ihr Umgang miteinander wird jedoch als rau und unkoordiniert beschrieben. Erst mit den Kreuzzügen erlangten die Ritter eine gesellschaftliche Bedeutung, die sich über die folgenden Jahrhunderte halten sollte. Neben ihren kämpferischen Diensten wurden ihnen auch bald Tugenden zugeschrieben, die sich bis heute in unserem Bild vom Rittertum halten. Die „hohe Minne“ und der ehrbare Umgang mit Frauen am adeligen Hofe prägt die romantische Vorstellung vom „mutigen Helden“.

Der letztendliche Niedergang der Ritter war vom Fortschritt der Waffentechnik abhängig. Ein Kampf mit Harnisch, Ross und Schwert stellte sich in der Kriegsstrategie nicht mehr als vorteilhaft heraus, wodurch das Rittertum nach und nach ausstarb.

In unserer Sonderausstellung geben wir Einblicke in die Welt der Ritter und zeigen verschiedene Meilensteine in der Geschichte und Entwicklung des Rittertums.